Testament oder erbvertrag unterschied

Maria Souza

Das vorläufige Problem, das in Nachfolgefragen zu lösen ist, ist die Frage, wie der Nachlass des Verstorbenen auf seine Erben übertragen wird. [4] Das neue ungarische Zivilgesetzbuch (Gesetz V von 2013 über das Zivilgesetzbuch Ungarns, im Folgenden als NHCC bezeichnet) ändert nichts an der Definition der Nachfolge. Der Nachlass, der zum Zeitpunkt des Todes im Besitz einer Person war oder von einer Person kontrolliert wurde, geht in seiner Gesamtheit an den Erben über. [5] In Ungarn gibt es keinen Nachlass ohne Kläger; Die Erbfolge erfolgt automatisch auf der Grundlage des Gesetzes zum Zeitpunkt des Todes des Verstorbenen. [6] Der Begriff “universelle Erbfolge” ist von moderner Ableitung und ist beschreibend für die Nachfolge, die nach dem Tod eines Individuums eintritt. Universelle Erbfolge bedeutet Die Erbfolge eines Individuums auf den gesamten Nachlass, der alle Rechte und Pflichten des Betrügers umfasst. [7] Der NHCC weist ausdrücklich darauf hin, dass der Anspruch auf Erbschaft von der Verjährungsstatue ausgenommen ist; es handelt sich um einen unbefristeten Eigentumsanspruch. [8] Beruht die Erbfolge auf einer Verfügung mortis causa, die in einer öffentlichen Urkunde (Notarwille oder Erbvertrag) dargelegt ist, genügt es, dem Grundbuchamt die Verfügung und das amtliche Aufzeichnungsprotokoll seiner Eröffnung vorzulegen. Die Einrichtung der Pflichtaktie spiegelt die Bindung des Nachlasses an die Familie wider; bestimmte Personen, die dem Erblasser am nächsten standen, haben Anspruch auf den Mindestanteil, der in erster Linie aus dem Nachlass zu nehmen ist. Die Nachkommen des Verstorbenen, der Ehegatte, der eingetragene Gesellschafter und die Eltern des Verstorbenen haben Anspruch auf einen Pflichtanteil, wenn sie zum Zeitpunkt der Erbfolge ein intestaatlicher Erbe des Verstorbenen sind oder ohne testamentarische Verfügung ein Erbe wären.

[88] Nach dem FHCC haben die Nachkommen und die Eltern Anspruch auf einen Pflichtanteil, der der Hälfte des Anteils entspricht, den sie als Intestate-Erbe erhalten würden – berechnet nach der Grundlage des Pflichtanteils. [89] Grundlage für die Berechnung eines Pflichtanteils ist der Nettowert des Nachlasses zuzüglich etwaiger Spenden, die der Erblasser zum Zeitpunkt der Schenkung zu Lebzeiten gewährt hat. Ist jedoch der Nettowert einer Spende zum Zeitpunkt ihrer Spende für einen Betroffenen ungerecht, so ist das Gericht berechtigt, den Wert der Spende unter Berücksichtigung der Umstände zu bestimmen. [90] Wenn der Ehegatte anspruchsberechtigt wäre, als Intestate-Erbe zu verwerten, ist sein Pflichtanteil der begrenzte Umfang des Nießbrauchs, der seine Bedürfnisse deckt, unter Berücksichtigung der von ihm geerbten Gegenstände sowie seines eigenen Vermögens und der Ergebnisse ihrer Arbeit. Andernfalls hätte der Ehegatte Anspruch auf einen Pflichtanteil, der der Hälfte seines Anteils als Intestate-Erbe entspricht. [91] Der Pflichtteil kann grundsätzlich weder testamentartiell noch durch Erbvertrag ausgeschlossen werden.